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Mitteilungsblatt Nr.20, 2005 (Auszug)

Liebe Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Hennebergischen Gymnasiums,

wie jedes Mal möchten wir uns zum Jahresende bei Ihnen durch unsere "Mitteilungen" in Erinnerung bringen, um u.a. so mit Ihnen im Kontakt zu bleiben und Ihnen vor allem für Ihre Mitgliedschaft im Dienste unseres Schleusinger Gymnasiums herzlichst zu danken. Unsere Mitglieder sind in ganz Deutschland (und darüber hinaus) anzutreffen, viele sind schon im hohen Alter und nicht jedem ist es möglich, die Stätte prägender Kinder- und Jugendtage wieder aufzusuchen. Um so wertvoller ist eben deshalb dieses Lebenszeichen und wir als Vorstand hoffen, so das traditionsreiche Netzwerk von ehemaligen und heutigen Schülern und Lehrern zusammenzuhalten und vielleicht sogar noch engmaschiger zu gestalten. Wir danken den vielen engagierten Mitwirkenden für Ihren persönlichen Einsatz und selbstredend allen für die bereitgestellten Mittel in Form von Beiträgen und Spenden. Wie in dem (selbstverständlich auch dieses Mal) aufgeführten Kassenbericht 2005 des Vereins dokumentiert ist, war vieles an schulischen Aktivitäten nur durch Ihre großzügige Unterstützung möglich. Exemplarisch sollen folgende vom Verein unterstützte bzw. initiierte Veranstaltungen zur Illustrierung dienen:

Organisation und Präsentation des Tages der Kultur und Wissenschaft, Förderung des Aufbaus einer Streitschlichter-Beratungsstelle, Unterstützung von Projektfahrten nach Frankreich und England, Prämierung der Arbeit der Theatergruppe der Schule unter Leitung von Frau Gisela Krüger, Ausgestaltung der Abiturtaufveranstaltung und Prämienbereitstellung für die Abiturfeier, Finanzierung von Theaterfahrten von Schülergruppen nach Meiningen, Kostenübernahme von wissenschaftlichen Vortragsfahrten im Einsteinjahr 2005, Bereitstellung von Mitteln zur Erstellung eines DVD-Projektes über die Schulgeschichte, Unterstützung der Medienarbeit (u.a. Trickfilmerstellung in der Klasse 6), Mitfinanzierung der Präsentationsveranstaltung zur Verteidigung des Titels "Umweltschule"

Die Aufzählung ließe sich noch um viele Punkte erweitern. Viele Veranstaltungen und diverse Schulaktivitäten wären ohne die Teilhabe des Fördervereins nur noch schwer zu realisieren. Besonders verpflichtet fühlen wir uns der individuellen Schülerunterstützung, damit jeder an Projektfahrten teilnehmen kann, auch wenn oder gerade weil die Eltern immer häufiger die Kosten dafür nicht mehr aufzubringen in der Lage sind. So konnten alle Betreffenden am traditionellen Skiprojekt teilnehmen oder z.B. einige mit der Unterstützung des Fördervereins die geplante Projektfahrt nach Italien auch realisieren. Gerade dieses soziale Engagement wird in der Zukunft immer notwendiger werden, weshalb der Verein auch auf seiner Hauptversammlung im Sommer 2005 seine Satzung/ Unterpunkt "Zweck des Vereins" erweitert hat, um in sozialen Notlagen seine Verantwortung wahrnehmen zu können.

Der Vorstand hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2005 durch eine Vorstandswahl neu konstituiert. Dem neuen Vorstand gehören an bzw. bei der Vorstandsarbeit wirken unmittelbar mit:

Herr Vent, 1.Vorsitzender
Herr Eckhardt, 2. Vorsitzender
Frau Felsmann Schatzmeisterin
Frau Haack Schriftführerin und Kulturarbeit
Herr Butz Koordination (Stiftungsarbeit)
Frau Domes Homepage
Herr Jungnickel Traditionspflege
Herr Pfeufer Mitgliederverwaltung
Frau Rockenstein Öffentlichkeitsarbeit

Wir hoffen weiterhin, dass Sie uns im kommenden Jahr die Treue halten werden. Und auch künftig gilt: Wir sind als Vorstand für jeden Vorschlag von unseren Mitgliedern dankbar, um unsere "alma mater Silusiensis" in ihrer einzigartigen, Jahrhunderte währenden Tradition zu bewahren und ihr eine Zukunft zu garantieren. Besuchen Sie Ihre und unsere Schule. Frischen Sie Ihre Erinnerungen im Schulmuseum auf, staunen Sie über Neues und würdigen Sie bewahrtes Altes nach erfolgten Baumaßnahmen bzw. der Restaurierung in den vergangenen Jahren. Und erleben Sie einfach noch einmal die Schulatmosphäre - vielleicht beim "Tag der offenen Tür" oder bei der Abiturtaufe. Ganz einfach: Bleiben Sie mit uns in Verbindung. Wir freuen uns über jede persönliche Begegnung, aber natürlich auch über jeden Brief. Nutzen Sie bitte auch die mit viel Arbeitsaufwand von der AG-Informatik stets aktuell gehaltenen Homepages des Vereins und der Schule im Internet.

Bernd Vent 1. Vorsitzender


Homepage des Fördervereins www.gymnasium-schleusingen.de
E-Mail-Adressen: info_fv@gymnasiumschleusingen.de
fv@gymnasium-schleusingen.de (Schule)
Postanschrift: Förderverein des Hennebergischen Gymnasiums "Georg Ernst" Klosterstraße 2-4 98553 Schleusingen


Mitteilungen zur Stiftungsgründung

Liebe Freunde und Förderer des Hennebergischen Gymnasiums,

seit Längerem gibt es Überlegungen, neben dem Förderverein eine Stiftung zur Unterstützung der Ausbildung an unserer Schule zu gründen. Schon in Vorbereitung auf die 425-Jahrfeier im Jahre 2002 haben Herr Nestler und Herr Vent Recherchen zu Beiträgen engagierter Bürgerinnen und Bürger sowie ehemaliger Schülerinnen und Schüler oder Lehrer angestellt und in einer umfangreichen Jubiläumsschrift dokumentiert. Unterdessen wissen wir aus verschiedenen Archiven, dass in der Geschichte unserer Schule zahlreichen Stiftungen bestanden. Selbst bis 1945 waren einige von ihnen aktiv, bestehen teilweise noch heute, sind aber nicht mehr tätig. Aber nicht nur aus historischen Gründen hat sich der Förderverein dazu entschieden, die Wiedererrichtung einer Stiftung zu initiieren. Im Zuge der Profilierung unserer Schule ergeben sich neue und umfangreiche Aufgaben, welche unter anderem mithilfe der zu errichtenden Stiftung realisiert werden sollen. Dabei ist es üblich und sinnvoll, dass beide Einrichtungen, Förderverein und Stiftung, nebeneinander bestehen. Während der Förderverein sich insbesondere für die Unterstützung einzelner Projekte stark macht, werden durch die Stiftung langfristige Vorhaben umgesetzt. Auch in es diesem Jahr haben wir dank Ihrer Hilfe zahlreichen Schülerinnen und Schülern helfen können. Sei es, um besondere Leistungen zu honorieren, einen sozialen Ausgleich zu schaffen oder die technische Ausstattung der Schule zu erweitern. Diese Möglichkeiten würden wir gern ausbauen, denn die Anfragen nach Unterstützung durch den Förderverein nehmen eher zu. Wir haben jedoch festgestellt, dass besonders in den letzten Jahren die Anzahl der Mitglieder des Fördervereins zurückgegangen ist. Dieser Brief an Sie ist daher mit der Bitte verbunden, sich in ihrem Bekanntenkreis für eine Mitgliedschaft im Förderverein des Hennebergischen Gymnasiums stark zu machen. Wir denken dabei natürlich zunächst an ehemalige Schülerinnen und Schüler, Alumnen und Lehrer, aber auch an andere Personen, denen das Wohl unserer Schule am Herzen liegt. Neben den jährlichen Beitragseinnahmen von sechs Euro pro Mitglied sind Ihre Spenden unsere wichtigste Einnahmequelle. Wir hoffen sehr, dass dies auch im nächsten Jahr so sein wird. Vielleicht ist dies für Sie ein geeigneter Weg, über den Jahresbeitrag hinaus Unterstützung zu gewähren. Wir bieten Ihnen an, sich über die Beteiligung an der Stiftung des Hennebergischen Gymnasiums am 27. Januar 2005 um 18:00 Uhr in der Aula persönlich zu informieren. An diesem Abend stellen wir die Stiftung und deren Satzung vor, erläutern das Vorhaben zur Profilierung unserer Schule und informieren die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand unserer weiteren Konzepte bzw. Planungen.

Andreas Butz,
im Auftrag des Vorstandes des Fördervereins

Termine 2006

Freitag, 27.01. Stiftungsversammlung in der Aula um 18.00 Uhr
Samstag, 19.02. "Tag der offenen Tür"
Samstag, 24.06. Abitur-Taufe

Aus der Vereinsgeschichte: Der Verein der Freunde und Förderer des Hennebergischen Gymnasiums entstand 1927 aus der traditionell bedingten Verantwortung gegenüber der Schule, ihren Stiftern, der Familie der Grafen zu Henneberg sowie vielen Lehrern und Gönnern, durch deren Unterstützung es nur möglich gewesen war, dieses im Jahr 1577 gestiftete "illustre" Gymnasium am Leben zu erhalten. Seine Existenz verknüpft der Verein mit der Verpflichtung zur sozialen Mitverantwortlichkeit, die immer wieder im Verlauf der Schulgeschichte, besonders in Notsituationen, unabdingbar war. Die Traditionslinien führen zurück zum "Brottisch", den die Henneberger Grafen im 16. Jh. für täglich 100 hungrige Kinder deckten, und natürlich bis zur Stiftungsurkunde des Gymnasiums von 1577, in der festgelegt ist, dass "eine Anzahl armer Knaben, welche der Armut halber zu dem Studiiren den Verlag nicht haben können, doch sonst feine, runde, zu den Studiis tüchtige Köpfe", als sogenannte Benefikanten Aufnahme finden in Schule und Communität. Und nach dem Tode des Grafen Georg Ernst blieb man gerade dem sozialen Anspruch der Schule treu. Der berühmte Pädagoge Andreas Reyer z.B., Rektor in Schleusingen von 1632 -1639 (also zu Zeiten des grausam wütenden Dreißigjährigen Krieges), forderte in seinen "Schulgesetzen zur Disciplin" von allen soziales Handeln, so dass der "Sohn des Armen nicht schlechter gestellt sei als der des Reichen". Im Verlauf der weiteren Schulgeschichte ergaben sich unendlich viele bekannt gewordene und auch stille Beispiele der gegenseitigen Solidarität, der Verbundenheit mit der alten Schule und des menschenwürdigen Umgangs miteinander, so dass die Gründung des ersten Vereins der Freunde des Hennebergischen Gymnasiums eine zwingende Folge bisheriger Tradition darstellte. Anlässlich des 350. Schuljubiläums fanden sich am 29.09.1927 auf Initiative von Herrn Studiendirektor Witte 13 Herren aus unterschiedlichsten Berufsgruppen zusammen und beschlossen eine Satzung, deren zwei tragenden Maxime noch heute Richtschnur sind:
1. Förderung des Zusammenhaltes der Schleusinger Absolventen
2. Bereitstellung finanzieller Mittel für schulische Aktivitäten, für die der Staat nicht die Kosten übernimmt.

Der bald mehrere Hundert Mitglieder zählende Verein unterstützte Studienfahrten, z.B. zur Dürerausstellung nach Nürnberg, nach Bamberg, nach München und zum Rhein, ermöglichte Schulgeld-Beihilfen für bedürftige und begabte Schüler und förderte # Projekte, wie die Segelflug-Gruppe auf dem Kohlberg. Mit der vom Verein initiierten ersten großen Schülerkunstausstellung unter der Leitung des legendären Sport- und Kunstlehrers F.K. Exner begann eine lange Tradition, die durch das unermüdliche Engagement des Lehrerehepaares Didschuneit bis in unsere heutige Tage und über viele Ländergrenzen hinweg ihre erfolgreiche Fortsetzung gefunden hat (und für die sich der Förderverein auch weiterhin mitverantwortlich fühlt). In der Zeit des Nationalsozialismus endete vorerst die Vereinsgeschichte (einige erhaltene Rundbriefe des Schriftführers, Herrn Reiche, zeugen von Not, Zerstörung und vielen Toten auch unter den Schleusinger Gymnasiasten und Lehrern). Bis 1989 organisierten Ehemalige in ganz Deutschland, so z.B. in München, Hamburg, Berlin und Halle, Traditionstreffen und mit der Vereinigung Deutschlands begannen auch die Bestrebungen um eine Wiederbelebung des Vereins, die am 21.01.1991 mit der Verabschiedung eines neuen Statutes dank vieler Unentwegter, wie z.B. Herrn Peter Nestler, Frau Helgard Jungnickel, Herrn Leopold Mosojewski und Herrn Friedrich Schmidt, Wirklichkeit wurde.
Nun, im Jahr 2006, soll endlich die Stiftungsgründung folgen, deren Präambel (Entwurf) lautet:
"Im Bewusstsein, dass das Hennebergische Gymnasium "Georg Ernst" zu den ältesten Gymnasien Deutschlands gehört und demzufolge auf eine mehrhundertjährige Geschichte verweisen kann, die vielfältigste bewahrenswerte Traditionen beinhaltet, wollen die Mitgleider des Vereins der Freunde und Förderer des Hennebergischen Gymnasiums, denen die Verbindung zur Schule eine Herzenssache ist, die Stiftung [] einrichten. In Vorbereitung bzw. bei Durchführung des 425. Jubiläums [] entstand bei ehemaligen Lehrern und Schülern der Wunsch, dass weitere Gedeihen des Gymnasiums durch eine Stiftung zu fördern. Auch unsere Zeit braucht Ideale. Dies zu befördern und humanistische Ideale zu vermitteln, ist der ideelle Hintergrund der Stiftungsgründung."

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